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Eine Studie untersucht die Genauigkeit bei der Überwachung von Rationen

„Neue und kostengünstige Technologien ermöglichen es Milchviehhaltern heute, die Genauigkeit und Präzision der Fütterung deutlich zu verbessern“, erklärt Noah Litherland, Assistenzprofessor für Milchviehernährung an der University of Minnesota. „Precision Dairy Nutrition ist ein ganzheitliches Systemkonzept, das es den Betrieben ermöglicht, tägliche Schwankungen auf dem Hof zu berücksichtigen.“

Ein Precision-Dairy-Nutrition-System basiert auf fünf Hauptkomponenten:

  1. Ernte
  2. Modellierung des Nährstoffbedarfs der Kühe
  3. Fütterungsmanagement
  4. Nährstoffgehalt der Milch
  5. Nährstoffausscheidungen

Kürzlich untersuchten Litherland und seine Kollegen die Genauigkeit einer neuen Precision-Feeding-Technologie, die einzelne Futtermittel mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIR) analysiert und den Trockenmassegehalt während des Mischvorgangs automatisch anpasst. Diese Technologie wurde mit der herkömmlichen Methode verglichen, bei der die Trockenmasse der Futtermittel wöchentlich mittels Trockenschrank bestimmt wird (Kontrollgruppe).

Laut den Ergebnissen, die 2012 auf dem Midwest Meeting der American Dairy Science Association in Des Moines, Iowa, vorgestellt wurden, war die NIR-Technologie – auch bekannt als Intelligent Ration Monitoring (IRM) – ebenso effektiv bei der Sicherstellung einer konstanten TMR-Qualität wie traditionelle Trockenschrankmethoden.

Zwischen den beiden Versuchsgruppen wurden keine Unterschiede hinsichtlich der Trockenmasse der TMR, Stärke, Rohprotein, ADF (saure Detergenzienfaser) und NDF (neutrale Detergenzienfaser) festgestellt. Ebenso gab es keine Unterschiede bei der Trockenmasseaufnahme, der fettkorrigierten Milchleistung, dem Milchfettgehalt, der Milchfettmenge oder der Futtereffizienz. Allerdings war der Milcheiweißgehalt in der IRM-Gruppe höher.

Die Schlussfolgerung der Studie lautete, dass Kühe, die mit einer durch IRM angepassten Ration gefüttert wurden, die gleiche Leistung erzielten wie Kühe, deren Ration mit traditionellen Trockenschrankmethoden angepasst wurde.

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