In der Milchviehhaltung spielt das Futtermittelmanagement sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus produktionstechnischer Sicht die wichtigste Rolle.
Allein das Futtermittel macht etwa 60 % der Gesamtkosten in der Milchviehhaltung aus, weshalb es der wichtigste Bereich ist, auf den man sich konzentrieren sollte, um Effizienz, Prozesskontrolle und Abfallreduzierung zu erreichen.
Da die Milchviehbetriebe immer größer und komplexer werden, können die Landwirte die Fütterung nicht mehr „nach Gefühl“ verwalten.
Sie brauchen einen strukturierten, datengesteuerten Ansatz, der den gesamten Fütterungsprozess von Anfang bis Ende kontrolliert.
In dem mit diesem Artikel verknüpften Video erklärt Cristian Rota, Doktor für Agrarmanagement, wie Milchviehbetriebe das tägliche Fütterungsmanagement durch praktische und operative Prozesskontrolle verbessern können.
Fütterungsineffizienzen hängen selten von einem einzigen Faktor ab. Vielmehr entstehen sie im Verlauf des Prozesses.
In den meisten Fällen entstehen sie im Verlauf des Fütterungsprozesses und nicht bei der Rationszusammenstellung.
Aus diesem Grund müssen Milchviehbetriebe jede Phase der Fütterung aktiv kontrollieren, einschließlich:
Wenn Farmen diese Schritte nicht kontrollieren, kommt es häufig zu Problemen:
Da die Fütterung einen so großen Anteil an den Gesamtkosten ausmacht, ist die Prozesskontrolle unerlässlich und nicht optional.
Um die Fütterungskosten zu senken und die Effizienz zu verbessern, müssen Milchviehbetriebe den Fütterungsprozess aktiv steuern
Dieser Ansatz verlangt von den Farmen:
Wenn die Farmen den Prozess richtig verwalten, können sie das:
Das Ziel geht über die Formulierung der Ration hinaus. Die Bauernhöfe müssen die Ration jeden Tag korrekt ausführen.
Das erste und wichtigste Ergebnis ist Kontrolle.
Und Kontrolle schafft messbaren Wert.
Mit einem strukturierten Ernährungsmanagementsystem können Milchviehbetriebe:
Diese Konsistenz ermöglicht es den Kühen, ihr volles Leistungspotenzial zu entfalten und gleichzeitig die Fütterungseffizienz und die Gesamtrentabilität des Betriebs zu verbessern.
Wenn die Fütterung bis zu 60 % der Kosten eines Milchviehbetriebs ausmacht, können die Betriebe ihre Gewinnspanne nicht nur durch die Rationsgestaltung, sondern auch durch eine aktive Prozesskontrolle verbessern.
Durch ein strukturiertes Fütterungsmanagement können Milchviehbetriebe:
Ernährungskontrolle ist nicht nur eine technische Aufgabe , sondern ein strategischer wirtschaftlicher Vorteil in der modernen Milchviehhaltung.
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