Dinamica Mantova kassierte die Zugabe und besiegte Chieti erneut im PalaBam und ging in der Playoff-Serie mit 2:0 in Führung.
Nach dem Erfolg in Spiel 1 antworteten die Stings mit einer weiteren soliden und souveränen Leistung und beendeten die Herausforderung mit einem 90:72-Sieg vor dem Mantuaner Publikum.
Das Spiel begann mit einem ganz anderen Rhythmus und einer anderen Intensität als in Spiel 1. Chieti kam mit einer größeren defensiven Aggressivität nach PalaBam und versuchte, Dinamicas Offensivspiel zu stören.
Den Gästen gelang es sogar, im ersten Viertel die Nase vorn zu haben, aber die rot-weiße Antwort kam sofort.
Mit einem 10:0-Lauf konnte das Team von Trainer Morea das erste Drittel mit 24:16 abschließen und das Spiel sofort drehen.
Von diesem Moment an erhöhte Dinamica das Niveau des Spiels und übernahm definitiv die Kontrolle über die Herausforderung.
Der große Star des Abends war Jordan Losi, Autor von 24 Punkten und emotionaler Anführer des Teams.
Nachdem er in Spiel eins nur drei Punkte erzielt hatte, zeigte der rot-weiße Kapitän Charakter und traf in den entscheidenden Momenten des Spiels schwere Dreier.
Im dritten Viertel gab es auch einen historischen Moment: von der Lünette aus erzielte Losi Punkt Nummer 2000 im Trikot von Dinamica Mantova und erntete dafür den Beifall des PalaBam.
Chieti versuchte mit verschiedenen defensiven Lösungen zurück ins Spiel zu kommen: Zone, Full-Court-Pressing und mehr Aggressivität unter dem Korb.
Dinamica behielt jedoch dank seiner offensiven Qualität, seiner defensiven Intensität und seiner Kadertiefe stets die Kontrolle über das Spiel.
Wichtig war auch der Beitrag von Ramon Clemente und Gigi Jefferson, die eine führende Rolle bei der Arbeit unter dem Korb und in den entscheidenden Momenten spielten.
Mit dem Erfolg in Spiel 2 bestätigt Mantua den Heimvorteil und zieht in der Playoff-Serie auf 2:0 davon.
Die Stings reisen nun nach Chieti und haben die Chance, die Serie bereits in Spiel 3, das für Donnerstagabend angesetzt ist, zu beenden.
Dinamica kommt mit zwei überzeugenden Siegen, großer mentaler Stärke und einem PalaBam, das bereits Postseason-Atmosphäre geschnuppert hat, zu diesem Termin.
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